GOLD BEI DEN SWISS OPEN
28. Februar 2015.
Zürich, Schweiz. Knapp 1200 Starter aus 23 Nationen traten am vergangenen Samstag und Sonntag gegeneinander an, um sich beim hochkarätigen internationalen Wettkampf der Swiss Open in Zürich zu messen. In der Menge an Startern befand sich auch eine dreiköpfige Athletenauswahl vom Karateverein Budokan Kaiserslautern, bestehend aus Lorena DiBella (U16 weiblich), Yannik Schnitzer (U16 männlich) und Matthias Schaudig (U21 männlich), sowie Coach und Co-Trainerin Sandra Werling.
Auf 6 Tatamis gingen um knapp 9 Uhr in Zürich die Wettkämpfe los und bereits beim Aufwärmen zuvor konnte man vielen Startern die zu überspielen versuchte Anspannung ansehen, denn aufgrund der rießigen Startermenge treten bei den Kata-Wettkämpfen die Athleten nicht nacheinander, sondern gleichzeitig an, was den psychologischen Druck auf die Athleten um ein vielfaches erhöht.
Yannik Schnitzer ging zuerst an den Start, zeigte eine starke Chatanyara kushanku, konnte sich aber leider nicht auf eine Platzierung hervorkämpfen. Recht schnell dominierte in allen Kategorien nach den ersten wenigen Runden absolute Top-Athleten mit verbissenen Kämpfen um jede Kampfrichterstimme. Ebenso wollte auch Lorena DiBella bei den U16-Starterinnen auf Flaggenjagd gehen, um sich die notwendigen Stimmen und Punkte für ihren Sieg zu erkämpfen. Im Viertelfinale hat es dann leider nicht ganz so gut geklappt wie in den Vorrunden, da ihr ihre sehr starke italienische Konkurrentin trotz einer starken Gojushiho-Kata wenig Chancen ließ. Über die Trostrunde schaffte DiBella noch den Sprung auf Platz 5, knapp am Podest vorbei, aber dennoch ein großartiger Achtungserfolg für die 15-Jährige bei einem solchen internationalen Turnier.
Weniger Probleme mit dem psychischen Druck hatte Schaudig, der in den beiden Jahren zuvor bereits Gold geholt hat und daher der Konkurrenz bestens bekannt ist, in der U21-Kategorie, dafür hatte er in der zweiten Runde Pech mit einer Verletzung. Nach einem Freilos folgte ein schwerer Einstieg mit der Kata Chatanyara kushanku und einem knappen 3:2 gegen Frankreich, anschließend zerrte sich Schaudig in Runde zwei bei einem Fußtritt in der Kata Annan seinen linken Oberschenkel und hatte vortan Probleme mit der Muskelkontraktion. Coach Werling ermutigte Schaudig zu einem Fortführen des Wettkampfes, denn trotz allem gelang es Schaudig, die Begegnung mit 5:0 Stimmen für sich zu entscheiden und stand somit im Halbfinale. Im Halbfinale zeigte Schaudig die Kata Unshu und hatte große Probleme mit seinem linken Bein, dennoch erkämpfte sich Schaudig quasi im wahrsten Sinne des Wortes mit 4:1 Wertungen gegen Luxembourg den Finaleinzug, wo er seinem Rivalen Patrick Marques gegenüberstand, gegen den er erst zuvor beim Austrian Karate Championscup in Hard, Österreich im Finale unterlag.
Hier setzte Schaudig ein letztes Mal alles auf eine Karte und führte eine sehr schnelle Papuren aus, eine eher weniger bekannte Kata, welche sozusage eine Geheimwaffe der Athleten von Trainer Marcus Gutzmer ist, aus und holte sich in dieser spannenden Partie mit einem knappen 3:2 Ergebnis seinen dritten Sieg bei der Swiss Open in Folge und komplettierte damit sein Triple bei diesem Turnier.
Hier setzte Schaudig ein letztes Mal alles auf eine Karte und führte eine sehr schnelle Papuren aus, eine eher weniger bekannte Kata, welche sozusage eine Geheimwaffe der Athleten von Trainer Marcus Gutzmer ist, aus und holte sich in dieser spannenden Partie mit einem knappen 3:2 Ergebnis seinen dritten Sieg bei der Swiss Open in Folge und komplettierte damit sein Triple bei diesem Turnier.
Coach Sandra Werling und Trainer Marcus Gutzmer waren sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Athletenauswahl und bereiten die Starter derzeit auf die kommende Landesmeisterschaft und Deutsche Meisterschaft vor.

